Um die neu generierten Forschungsfragen in Forschungsprojekte zu übersetzten, hat die LBG ein innovatives Auswahlverfahren zur Zusammenstellung von internationalen und interdisziplinären Forschungsgruppen eingesetzt – das Ideas Lab. Es handelt sich dabei um einen offenen fünftägigen Workshop, der dazu dient, internationale Expertise aus verschiedenen Disziplinen zu einem Thema zusammenzubringen und neue Querverbindungen und damit neue Forschungsprojekte anzustoßen. Solchermaßen initiierte Forschung soll hochinnovativ und risikoreich sein und eine neue Dimension von Problemlösungen ermöglichen.
Dazu wurde in der öffentlichen Ausschreibung zur Gründung von Forschungsgruppen im Bereich „Kinder von psychisch erkrankten Eltern“ auf die Diversität der Disziplinen geachtet. Mehr als 900 erfahrene WissenschafterInnen – von Computerwissenschaften, Psychologie bis Theaterwissenschaften – wurden auf die Ausschreibung aufmerksam gemacht. 30 WissenschafterInnen aus 136 Bewerbungen wurden zum Ideas Lab eingeladen, um dort Forschungsideen mit anderen WissenschafterInnen gemeinsam zu entwickeln. Um einen authentischen Einblick in den Alltag und die Herausforderungen von Betroffenen zu geben, wurde auch im Ideas Lab wieder die Community einbezogen: Zwei erwachsene Kinder eines psychisch erkrankten Elternteils teilten ihre Erfahrungen mit den ForscherInnen. Unterstützt wurden die WissenschafterInnen von MentorInnen, bestehend aus internationalen FachexpertInnen im Bereich psychische Gesundheit, die im Ideas Lab stetig Feedback zu den entwickelten Projektideen gaben. Diese wurden anhand von fünf Kriterien von den MentorInnen evaluiert: Neuheit der Forschung, Interdisziplinarität des Teams, Einbindung der Community in Forschungsaktivitäten, Machbarkeit des Projekts und seine gesellschaftliche Relevanz. Als Ergebnis des Ideas Lab werden zwei Forschungsgruppen für je 4 Jahre (2018-2021) mit je 3 Mio. Euro gefördert: die Forschungsgruppen D.O.T. und Village.
Forschungsgruppe D.O.T. – Die offene Tür: Sozialer Zusammenhalt und Kontakt sind wichtige Faktoren für die psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. In der Übergangsphase zwischen Volksschule und Unterstufe kann eine Reduktion oder ein Abbruch des Kontakts die Verbundenheit zwischen Peers beeinträchtigen und schwerwiegende Folgen haben. Besonders Kinder von psychisch erkrankten Eltern sind vom diesem sozialen Rückzug betroffen. Das Projekt D.O.T. zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche in der Übergangphase zu unterstützen, um weiterhin mit Peers über digitale Technologie in Kontakt zu bleiben. Diese Maßnahme trägt langfristig zur psychischen Gesundheit und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei. Die internationale Forschungsgruppe wird gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen – unter Einbeziehung der Eltern oder Erziehungsberechtigten und anderen wichtigen Stakeholdern wie zum Beispiel Schulen– eine soziale digitale Plattform entwickeln, die auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt ist und anschließend ihre Wirksamkeit evaluieren.
Forschungsgruppe Village – How to raise the village to raise the child: Kinder von psychisch erkrankten Eltern sind einem höheren Risiko ausgesetzt, negative Folgen für ihr Leben zu erfahren. Dazu zählen etwa physische und psychische Erkrankungen, geringere Ausbildungschancen und Arbeitsbeschäftigung. Diese Belastungen können sich langfristig auf ihre Gesundheit und Zufriedenheit auswirken und verursachen zudem lebenslang erhöhte Kosten für das Gesundheitssystem. Das Projekt "Village" zielt auf eine Unterbrechung dieser transgenerationalen Weitergabe von beeinträchtigter (psychischer) Gesundheit von Kindern von psychisch erkrankten Eltern ab und unterstützt daher die Entwicklung und Lebensqualität von Kindern in Österreich. Durch neu geschaffene und verbesserte Kollaboration von vorhandenen Helfersystemen und Versorgungsstrukturen, die auf die Bedürfnisse von Kindern psychisch erkrankter Eltern abgestimmt werden, sollen Probleme frühzeitig von der Community erkannt und kindgerechte Unterstützung zur Verfügung gestellt werden.
Ein besonderes Merkmal des Forschungsprogramms „Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“ ist die Einbindung von Betroffenen, die als ExpertInnen durch ihre Erfahrung einen essentiellen Beitrag zur Forschungsfrage und den Forschungsaktivitäten liefern. Das Forschungsprogramm adressiert nicht nur die frühzeitige Unterstützung für Kinder und Jugendliche von psychisch erkrankten Eltern, sondern trägt mit diesem disziplinenübergreifenden Ansatz und der Sensibilisierung der Community zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen bei. Insbesondere zeigt das Forschungsprogramm auf, wie durch einen interdisziplinären Forschungsansatz Lösungen auf komplexe Herausforderungen in der psychischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden können.
Mag. Raphaela Kaisler, MSc, Programme Manager & Liaison Officer Research Programme Mental Health, Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG)
Zahlreiche Studien konnten durch die Literaturrecherche identifiziert werden, wovon jedoch nur 42 Studien in die Bewertung aufgenommen werden konnten, von welchen wiederum insgesamt nur 33 geeignete Daten für eine Untersuchung aufwiesen (lediglich vier Studien waren so hochwertig konzipiert, dass die Ergebnissicherheit gewährleistet werden konnte). Die Studienergebnisse wurden durch das IQWiG zu neun „Störungsbereichen“ zusammengefasst: Angst- und Zwangsstörungen, Demenz, depressive Störungen, Essstörungen, gemischte Störungen, körperliche Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenie und affektive psychotische Störungen sowie Substanzkonsumstörungen.
Auf Grundlage der Daten konnte über alle Endpunkte hinweg bei Angst- und Zwangsstörungen sowie bei Schizophrenie ein Hinweis auf einen Nutzen identifiziert werden – allerdings nur im Vergleich mit keiner Behandlung. Im Vergleich zu Beratung und Informationsvermittlung zeigten die Daten bei den Angst- und Zwangsstörungen einen Anhaltspunkt für einen Nutzen. Gegenüber anderen psychotherapeutischen Verfahren fallen die Ergebnisse sogar zuungunsten der systemischen Therapie aus (Anhaltspunkt für geringeren Nutzen). Hingegen gab es fehlende Daten bei Schizophrenie für den Vergleich mit anderen Psychotherapien und im Vergleich zu Beratung und Informationsvermittlung konnten keine Daten zu Nutzen oder Schaden identifiziert werden.
Bei den anderen fünf Störungsbereichen (depressive Störungen, Essstörungen, gemischte Störungen, körperliche Erkrankungen, Substanzkonsumstörungen) wiesen die Studienergebnisse jeweils Anhaltspunkte für einen Nutzen bei einem oder mehreren Vergleichen auf. Zu den unerwünschten Ergebnissen sind aufgrund fehlender Daten keine Aussagen möglich. Bei der Demenz und den Persönlichkeitsstörungen konnten weder Vor- noch Nachteile festgestellt werden – entweder aufgrund fehlender Daten oder da keine relevanten Unterschiede vorlagen. Zusammenfassend ist laut AutorInnen eine Gesamtabwägung zu Nutzen und Schaden der systemischen Therapie nicht möglich, da Daten zu unerwünschten Ereignissen fehlen. KR
IQWiG/ DE 2017: Systemische Therapie bei Erwachsenen als Psychotherapieverfahren. IQWiG-Bericht Nr. 513. https://www.iqwig.de/download/N14-02_Abschlussbericht_Systemische-Therapie-bei-Erwachsenen_V1-0.pdf
Der Prozess der Arzneimittelentwicklung und –zulassung läuft in den Industrieländern seit Jahrzehnten weitgehend in kommerziellen Strukturen ab. Dabei werden FuE-Investitionen über weitreichende geistige Eigentumsrechte (Patente, Unterlagenschutz, Datenexklusivität) geschützt und können befristet alleinig gewerblich genutzt werden. Diese geistigen Eigentumsrechte können mittels Lizenzen übertragen, monetarisiert und verwertet werden: Nach der Marktzulassung können diese FuE-Investitionen über zeitlich befristete Monopolpreise refinanziert werden. Bei zahlungsschwacher Nachfrage versagt dieser Finanzierungsmechanismus: Forschungsseitige Vernachlässigung ist die Folge. Diese Marktmechanismen und die entsprechenden politischen Inzentive werden in jüngsten Debatten („Access to Medicines“) durchaus aber auch in Frage gestellt.
Der TAB-Bericht skizziert die unterschiedlichen Versuche öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen, ihre Forschung und Entwicklung zu öffnen und Medikamente gemeinsam zu entwickeln. Beispielgebend sind die vom britischen Centre for Genomics and Global Health initiierten Aktivitäten zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, allen voran Malaria, durch die folgende internationale Forschungsnetzwerke und Datenaustauschplattformen entstanden: das Malaria Genomic Epidemiology Network (MalariaGEN) oder das Plasmodium Diversitiy Network Africa (PDNA). Diese kooperativen Initiativen haben spezifische ethische Regeln und Datenschutzstandards definiert und wollen einen verantwortlichen und schnellen Zugang zu den Rohdaten und deren Nutzung durch die Netzwerkmitglieder ermöglichen.
Der TAB-Bericht liefert eine fundierte Grundlage dafür, wie Open Innovation und Product Development Partnerships (PDP) auch abseits von vernachlässigten Erkrankungen funktionieren könnte. CW
TAB/ DE (2017): Neue Arzneimittel gegen vernachlässigte Krankheiten. TAB-Arbeitsbericht Nr. 170. https://www.tab-beim-bundestag.de/de/pdf/publikationen/berichte/TAB-Arbeitsbericht-ab170.pdf
Die Zeit, die während eines Arzttermins für Gespräche zur Verfügung steht, ist begrenzt. Unsicherheiten werden nicht angesprochen, wichtige Informationen nicht weitergegeben. Das AHRQ rät deshalb, bereits vor dem Termin eine Liste konkreter Fragen vorzubereiten, die der Ärztin oder dem Arzt gestellt werden sollen, um die Kommunikation zu erleichtern. Ziel ist es, Missverständnisse und Fehler sowie unnötige Behandlungen oder Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Im Zentrum der online zur Verfügung gestellten Ressourcen, die unter anderem Broschüren, Checklisten und Informationsvideos umfassen, stehen 10 Fragen, an denen sich PatientInnen orientieren sollen: diese befassen sich insbesondere mit der Notwendigkeit und dem Ablauf geplanter Tests oder Eingriffe, mit Alternativen und möglichen Komplikationen oder auch mit Wechselwirkungen verschriebener Medikamente. Zudem werden PatientInnen ermuntert, sich Gedanken über weitere Aspekte zu machen, die sie im Arztgespräch klären möchten, und sich konkrete Fragen dazu zu notieren. Dabei soll ihnen ein vom AHRQ entwickelter, online verfügbarer „Question Builder“ helfen, der mögliche Fragen vorschlägt, die schließlich individuell in einer Liste zusammengestellt werden.
Weiters informieren Broschüren über möglicherweise notwendige Nachfragen infolge des Arzttermins, über das Melden von Komplikationen oder Nebenwirkungen und weiterführende Untersuchungen. 20 Tipps zur Vermeidung medizinischer Fehler regen PatientInnen an, Entscheidungen zu hinterfragen, umfassende Informationen nicht nur aktiv einzufordern, sondern auch zur Verfügung zu stellen und nicht zu zögern, auf mögliche Mängel aufmerksam zu machen. Alle Broschüren und Checklisten stehen auf der AHRQ Webseite zum Download bereit und können auch als Printversion bestellt werden. JM
AHRQ/ US 2017: Tips & Tools: Questions Are The Answer. https://www.ahrq.gov/patients-consumers/patient-involvement/ask-your-doctor/tips-and-tools/index.html
Die AutorInnen führten eine systematische Literatursuche in mehreren Datenbanken durch und inkludierten randomisierte und nicht-randomisierte vergleichende Studien, in denen Kinder und Jugendliche mit einer Angststörungsdiagnose laut DSM-V (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fifth Edition) mit kognitiver Verhaltenstherapie, Pharmakotherapie oder einer Kombination der beiden behandelt wurden. Die Studien wurden mittels des Risk of Bias Tools der Cochrane Collaboration bewertet und die GRADE-Methodik wurde angewandt. Die primären Endpunkte waren Angstsymptome, Behandlungserfolg, klinische Remission sowie unerwünschte Ereignisse und Dropout. 115 Studien mit insgesamt 7719 PatientInnen im Alter von 5-16 Jahren (Mittelwert: 9 Jahre) wurden eingeschlossen. Die Studienpopulationen hatten verschiedene Formen von Angststörungen und zum Teil Komorbiditäten wie z.B. andere psychische Erkrankungen. Es wurden unterschiedliche Medikamente untersucht (SSRI, Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI), trizyklische Antidepressiva, Benzodiazepine). Das Bias-Risiko wurde bei den randomisierten Studien aufgrund fehlender Verblindung der PatientInnen sowie des Studienpersonals, das die Behandlung bzw. die Endpunkterhebung durchführte, und bei den nicht-randomisierten Studien aufgrund des unklaren Risikos eines Interessenskonflikts insgesamt als moderat bis hoch eingestuft.
Die Therapie mit SSRI reduzierte Angstsymptome signifikant und erhöhte die klinische Remission im Vergleich zu Placebo. SNRI führte ebenfalls zu einer signifikanten Reduktion von Angstsymptomen, während Benzodiazepine und trizyklische Antidepressiva Angstsymptome nicht verringern konnten. Kognitive Verhaltenstherapie, verglichen mit Warteliste bzw. keiner Behandlung, verbesserte signifikant Angstsymptome, Remission und Behandlungserfolg. CBT reduzierte Angstsymptome deutlicher als Fluoxetin (SSRI) und konnte die Remission mehr verbessern als die Therapie mit Sertralin (SSRI). Die Kombination aus CBT und Sertralin konnte die Outcomes Angstsymptome und Behandlungserfolg stärker verbessern als eine der beiden Therapien alleine. Unerwünschte Ereignisse waren nur bei Pharmakotherapie häufig, wurden jedoch als nicht schwerwiegend eingestuft. CBT war zudem mit einer geringeren Dropout-Rate assoziiert als Medikamente oder Placebo. Die AutorInnen kamen zu dem Schluss, dass die vorhandene Evidenz für die Wirksamkeit von CBT und SSRI zur Reduzierung von Angstsymptomen bei Kindern spricht. Die Behandlung mit SNRI scheint ebenfalls effektiv zu sein. Direkte Vergleichsstudien („head-to-head comparisons“) zwischen verschiedenen Medikamenten und im Vergleich mit CBT (bzw. anderen Therapieformen) werden jedoch benötigt. IR
Wang Z., et al/ 2017: Comparative Effectiveness and Safety of Cognitive Behavioral Therapy and Pharmacotherapy for Childhood Anxiety Disorders. A Systematic Review and Meta-analysis. JAMA Pediatr. DOI:10.1001/jamapediatrics.2017.3036. http://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/fullarticle/2650801
[1] Wagner G., et al (2017). Mental health problems in Austrian adolescents: a nationwide, two stage epidemiological study applying DSM?5 criteria. Eur Child Adolesc Psychiatry. DOI 10.1007/s00787-017-0999-6
01.-04. November 2017
10th European Public Health Conference “Sustaining resilient and healthy communities”
Stockholm / Schweden
07.-08. November 2017
Medizinische Statistik für Nicht-StatistikerInnen in der Anwendung
Donau-Universität/ Krems
http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/medizinische_statistik/index.php
14. November 2017
4. Symposium Gesundheit „Ökonomischer Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung – für wen rechnet sich Gesundheit?“
Krems / Österreich
16. November 2017
Symposium Post-Marketing-Studien (Anwendungsbeobachtungen) in Deutschland und Europa – tragen sie zur Arzneimittelsicherheit bei?
Berlin / Deutschland
23.-24. November 2017
ONGKG-Konferenz: „Die digitale Revolution im Gesundheitswesen: Chancen und Herausforderungen für Gesundheitsförderung“
Klinikum Wels-Grieskirchen / Österreich
http://www.ongkg.at/konferenzen.html
28.-29. November 2017
GRADE - von Studien zu Leitlinien
Donau-Universität/ Krems
http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/grade-von-studien-zu-leitlinien/index.php
29. November 2017
ÖPGK-Konferenz: „Gesundheit, aber klar! Gute Informationen, gute Gespräche – Werkzeuge für mehr Gesundheitskompetenz“
Linz / Österreich
https://oepgk.at/veranstaltung/3-konferenz-der-oepgk/
30. November 2017
Ethik und HTA Workshop 2 „Ethik in HTA - Roadmap: Methoden und Schulungen (capacity building)“
Wien/ Österreich
http://ethik-hta.aey-congresse.de
22.-26. Jänner 2018
Winter School in Clinical Epidemiology
Hall in Tirol/ Österreich
05.-07. März 2018
11. Österreichische Armutskonferenz zum Thema "Anerkennung"
St. Virgil / Salzburg
http://www.armutskonferenz.at/termine/aviso-11-oesterreichische-armutskonferenz-5-7-maerz-2018.html
08.-10. März 2018
19. Jahrestagung des DeutschenNetzwerks Evidenzbasierte Medizin: „Brücken bauen – von der Evidenz zum Patientenwohl“
Graz / Österreich
November
Impressum
Redaktion: Claudia Wild/ CW, Philipp Petersen/ PP
KR: Katharina Rosian
CW: Claudia Wild
JM: Julia Mayer-Ferbas
IR: Inanna Reinsperger