Eltern-Kind-Vorsorge neu. Teil V: Frühgeburtlichkeit
Projektbearbeitung: Veronika Häussler
Laufzeit: März 2011 - Dezember 2011
Auftraggeber: Bundesministerium für Gesundheit
Sprache: Deutsch
Publikation: HTA-Projektbericht Nr. 50: https://eprints.aihta.at/939
Hintergrund:
Das Thema Frühgeburtlichkeit wurde im bisherigen Eltern-Kind-Vorsorge neu Projekt mehrfach als höchst relevantes Gesundheitsthema identifiziert: In Teil I wurde bereits auf unterschiedliche Definitionen von Frühgeborenen und daraus folgenden Unterschieden in Zahlenangaben (je nach Definition bzw. Datenquelle) verwiesen und angegeben, dass Österreich (mit 11% nach Gestationsalter) europaweit Spitzenreiter in der Prävalenz von Frühgeburten ist. Auch bei dem „Ranking“ der Gesundheitsbedrohungen nach deren Häufigkeit und Schweregrad der Folgen in Teil IV wurde der gesamte Bereich der Frühgeburtlichkeit, inkl. deren Ursachen und Folgen als eigenständige Kategorie der häufigen und potentiell lebensbedrohlichen Gesundheitsbedrohungen identifiziert. Unter den vier in Teil IV identifizierten Hauptrisikogruppen, die ein allgemein erhöhtes Erkrankungsrisiko aufweisen, wurden „Schwangere, die Mehrlinge erwarten bzw. Frühgeborene“ als eigenständige Risikogruppe benannt.
Ziel:
Ziel des Berichtsteils V ist es, geeignete Maßnahmen zu identifizieren, welche die Anzahl Frühgeborener direkt oder indirekt senken könnten.
Forschungsfragen
• Primärprävention: Sind primärpräventive Maßnahmen zur Verringerung der Frühgeburtlichkeit für alle Schwangeren im Vergleich zu deren Routineversorgung im Hinblick auf die Senkung der Frühgeborenenrate, Verringerung der kindlichen Mortalität und Morbidität wirksam und sicher (interventionsbedingte Komplikationen/ Belastungen für Mutter und Kind)?
• Screening: Sind Screening- Maßnahmen zur Identifizierung eines erhöhtes Risikos für Frühgeburtlichkeit für alle Schwangeren im Vergleich zu deren Routineversorgung ohne Screening im Hinblick auf die Senkung der Frühgeborenenrate, Verringerung der kindlichen Mortalität und Morbidität wirksam und sicher (interventionsbedingte Komplikationen/ Belastungen für Mutter und Kind)?
• Sekundärprävention: Sind sekundärpräventive Maßnahmen zur Verringerung der Frühgeburtlichkeit für Schwangere mit diagnostiziertem erhöhtem Risiko für Frühgeburtlichkeit im Vergleich zu deren Routineversorgung im Hinblick auf die Senkung der Frühgeborenenrate, Verringerung der kindlichen Mortalität und Morbidität wirksam und sicher (interventionsbedingte Komplikationen/ Belastungen für Mutter und Kind)?
Methode:
Systematische Literatursuche/ ergänzende Handsuche nach systematischen Reviews/ Metaanalysen















