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- Newsletter Oktober 2014 | Nr. 131
- Unterstützung gefährdeter Familien
Unterstützung gefährdeter Familien
Instrumente zur Früherkennung und Programme für frühe Hilfen
Ein geringes Einkommen beeinflusst die Gesundheit von Schwangeren, Erstgebärenden und deren un- bzw. neugeborenen Kinder in einem ungünstigen Ausmaß. Dies äußert sich zumeist in der geringen Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen und Nachbetreuungsangeboten. Das AHRQ präsentiert drei Programme, die die Versorgung bzw. Betreuung von diesen benachteiligten Zielgruppen verbessern sollen. Dabei handelt es sich u.a. um aufsuchende Hilfen („Nurse Home Visits“), die die Kindesentwicklung von Beginn an begleiten und eine Entlastung und Unterstützung für Eltern bereits während der Schwangerschaft darstellen sollen. Zudem sollen aber auch LeistungserbringerInnen und Policy-Maker von Verfahren zur epidemiologischen Datengewinnung profitieren. Generell kommen unterschiedliche „Quality Tools“ zum Einsatz. Der „Young Child Risk Calculator“ gibt etwa Auskunft über Prävalenzen von Risikofaktoren für Kinder je nach US-Bundesstaat und soll Basisinformationen für die Politikgestaltung liefern. Das „Toolkit for the Follow-Up Care of the Premature Infant“ dient der besseren Versorgung von frühgeborenen Kindern, indem es die Kommunikation zwischen der Neonatologie im Krankenhaus und der extramuralen Betreuung unterstützt. „Identifying Children and Families at Risk“ soll bundesstaatlichen Einrichtungen helfen, risikogefährdete Familien mittels standardisierter Erhebungsverfahren (z.B. Fragebögen zur psychischen Gesundheit der Eltern, pädiatrische Checklisten etc.) frühzeitig zu identifizieren und zu erreichen. RW
AHRQ/ US 2014: Early intervention and support for at-risk families. https://innovations.ahrq.gov/issues/2014/03/26/early-intervention-and-support-risk-families














