Aktuelles
Willkommen beim AIHTA!
Das AIHTA ist ein akademisches non-profit Institut. Auf unserer Website möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit geben. Hier können Sie eine Vielzahl von Forschungsberichten abrufen, die Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung unterstützen sollen. Das Team des AIHTA steht Ihnen gerne für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.
Hier unter Aktuelles finden Sie unsere rezentesten Publikationen: Newsletter und Projektberichte. Ältere Berichte können Sie über Forschungsgebiete, Forschungsprojekte oder im Dokumentenserver finden.
Newsletter
Newsletter Oktober 2015 | Nr. 141
Announcement
Sponsoring von PatientInneninitiativen in Österreich. Systematische Analyse
Im Zuge der Ausweitung der Tätigkeiten von PatientInnenorganisationen (z .B. Öffentlichkeitsarbeit, Beratungsdienste für PatientInnen und deren Angehöriger, etc.) steigt auch der Bedarf an finanziellen Mitteln, der häufig von Pharma- und Medizinprodukteherstellern gedeckt wird. Die vorliegende Analyse ging der Frage nach, in welchem Ausmaß PatientInneninitiativen in Österreich von Pharmafirmen finanziell unterstützt werden. 24 von 115 PHARMIG-Mitgliedsunternehmen deklarierten für 2014 Zuwendungen im Gesamtausmaß von € 1,145.718.- Die meisten Zuwendungen (insgesamt 63% davon) erhalten Initiativen in den Bereichen Neurologie, Hämato-Onkologie, Rheumatologie und Hämophilie.
Publikation: Rapid Assessment Nr. 7b: https://eprints.aihta.at/1072
Kontakt: Claudia Wild
Project / HTA-Methoden & Steuerungsinstrumente
BürgerInnen- und PatientInnenbeteiligung in HTA- Prozessen/Programmen Internationale Erfahrungen und Good Practice Beispiele
Projektleitung: Claudia Wild
Projektbearbeitung: Andrea Fried
Laufzeit: Oktober 2015 – April 2016
Publikation: LBI-HTA Projektbericht Nr. 86: https://eprints.aihta.at/1088/
Ankündigung
Ambulante neurologische Rehabilitation: Erreichung der definierten Ziele bei Schlaganfall-PatientInnen. Systematischer Review.
Im österreichischen Rehabilitationsplan wurden Ziele für die ambulante Rehabilitation definiert, welche als höhere Flexibilität im Therapieplan, höhere Partizipation im sozialen Umfeld, stärkere Aktivierung des Selbsthilfepotentials, bessere Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess und als bessere Kooperation mit Nachsorge-Programmen beschrieben sind. Ziel der vorliegenden Mastersarbeit war es der Frage nachzugehen, in welchem Ausmaß diese Ziele von Schlaganfall-PatientInnen in der ambulanten Neurorehabilitation erreicht werden können. 7 Beobachtungsstudien im Prä-Post-Design (4 davon mit Kontrollgruppe) erfüllten die Einschlusskriterien. Im Bereich der „Funktionsfähigkeit“ und „Teilhabe“ berichteten die meisten Studien positive Effekte. Zur „Zufriedenheit“ lagen aufgrund der Heterogenität der verwendeten Messinstrumente sehr unterschiedliche Ergebnisse vor. Für die „berufliche Wiedereingliederung“ konnten positive Trends beobachtet, zur Domäne „Nachsorge” keine Studienergebnisse identifiziert werden. Das Bias-Risko muss für alle Studien als hoch eingeschätzt werden. In wie weit sich die ambulante Rehabilitation von anderen Settings unterscheidet, wurde in der vorliegenden Arbeit nicht untersucht. Zukünftige Studien sollten die weitere Standardisierung von Messinstrumenten, die randomisierte Zuteilung der PatientInnen zu den Behandlungsalternativen, sowie die Untersuchung der Erwartungen und Bedürfnisse der PatientInnen an die Rehabilitationsformen berücksichtigen.
Publikation: Decision Support Document Nr. 92: https://eprints.aihta.at/1071
Kontakt: Brigitte Piso
Newsletter
Newsletter September 2015 | Nr. 140
Ankündigung
Horizon Scanning in der Onkologie - Berichte
Wir freuen uns vier neue HSO Berichte vorstellen zu dürfen.
Projekt / HTA-Methoden & Steuerungsinstrumente
Projekt „Transparenz“
Projektleitung: Claudia Wild
Teil 1: beim Sponsoring österreichischer Ärztefortbildung
Teil 2: beim Sponsoring von Patientenverbänden
- Update Sponsoring von PatientInnen-initiativen in Österreich 2015 (2017)
- Update Sponsoring von PatientInnen-initiativen in Österreich 2016 (2017)
- Update Sponsoring von PatientInnen-initiativen in Österreich 2018 (2019)
- Update Sponsoring von PatientInnen-initiativen in Österreich 2019 (2021)
- Update Sponsoring von PatientInnen-initiativen in Österreich 2021 (2023)
Teil 3: bei Anwendungsbeobachtungen - Nicht-Interventionelle Studien (NIS) in Österreich
Teil 4: Pharma: Offenlegung geldwerter Leistungen in Österreich 2015
Projektbearbeitung:
Teil 1: Roland Küllinger, Claudia Wild, Katharina Hintringer
Teil 2: Ozren Sehic, Aamna Khan, Judit Erdos, Claudia Wild
Teil 3: Nikolaus Gregor-Patera, Marlene Schader, Claudia Wild
Teil 4: Stefanie Mantsch, Philipp Petersen, Claudia Wild
Ankündigung
Resorbierbare Stents zur Behandlung gutartiger refraktärer oder rezidivierender Ösophagus-Stenosen
Abbaubare („resorbierbare“) Ösophagusstents zur Behandlung von gutartigen refraktären und/oder rezidivierenden Ösophagus-Stenosen wurden erst jüngst als Alternativen zu selbst-expandierenden Metallstents (SEMS) und selbst-expandierenden Plastikstents (SEPS) entwickelt. Nur ein Produkt – SX-ELLA Stent Esophageal Degradable™ BD – hält eine CE-Kennzeichnung (seit 2007) auf dem Europäischen Markt. Nur wenige Studien von sehr niedriger Qualität liegen zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit resorbierbarer Ösophagusstents vor. Derzeit handelt es sich um ein experimentelles Verfahren in einem frühen Stadium der Anwendung.
Publikation: Decision Support Document Nr. 89: https://eprints.aihta.at/1067/
Kontakt: Claudia Wild
Ankündigung
Hintergrundanalyse für nationale HTA Strategie für Litauen Fokus Medizinprodukte
Litauens gesundheitspolitische Ziele bis 2020 beinhalten ein Erhöhen von Transparenz, Kosten-Effektivität und rationalem Ressourceneinsatz. Litauen hat bisher wenig Erfahrung mit HTA. Im Rahmen eines EU finanzierten Projekts formulierten wir eine HTA-Strategie für Litauen (https://eprints.aihta.at/1064). Als eine Grundlage für diese wurde – unter Einbindung lokaler Partner – eine umfassende Systemanalyse des litauischen Gesundheitswesens erstellt, für die wir auch 19 persönliche ExpertInneninterviews vor Ort in Litauen führten. Eine weitere Grundlage lieferte eine systematische Literatursuche nach HTA Strategiepapieren, die durch Handsuchen ergänzt wurde. Die auf dem vorliegenden Papier fußenden Empfehlungen und die von uns vorgeschlagenen Umsetzungsmaßnahmen finden sich in der HTA-Strategie für Litauen (https://eprints.aihta.at/1064).
Generell ergab sich, dass für HTA das regulatorische Umfeld von zentraler Bedeutung ist. Die größte Wirkung entfaltet HTA, wenn es für die Unterstützung in konkreten Entscheidungssituationen in Auftrag gegeben wird. Nicht nur nachvollziehbare und verlässliche HTA Endergebnisse sondern vor allem auch ein transparenter HTA Gesamtprozess (von der Themenwahl bis zur Implementierung) sind für die Akzeptanz entscheidend. Für die Glaubwürdigkeit von HTA ist die Unabhängigkeit von Gesundheitspolitik und von Anbieterinteressen Voraussetzung, die nicht zuletzt einer stabilen Finanzierungbasis bedarf.
Publikation: Decision Support Dokument Nr. 90: https://eprints.aihta.at/1063
Kontakt: Claudia Wild
Ankündigung
HTA-Strategie für Litauen
Die HTA-Strategie für Litauen wurde auf Basis einer gründlichen Analyse des litauischen Gesundheitssystems („Hintergrundanalyse für nationale HTA Strategie für Litauen - Fokus Medizinprodukte“: https://eprints.aihta.at/1063) formuliert. Die Strategie zielt auf einen breiteren Einsatz von Evidenz aus HTA in Litauen ab. Das nationale Strategiepapier soll sowohl die Schaffung eines regulatorischen Rahmens für HTA, als auch die für die Bereitstellung von hochwertiger und zeitnaher HTA Information notwendige Ausgestaltung entsprechender institutioneller Strukturen unterstützen.
Die HTA-Strategie für Litauen formuliert konkrete Empfehlungen und schlägt kurz-/ mittel-/ und langfristig umsetzbare Maßnahmen für vier strategische Aktivitätsbereiche vor: Legitimierung und regulatorisches Einbetten von HTA; Organisation von HTA; Qualitätssicherung; Kapazitätsaufbau und Organisationsentwicklung.
Die Veränderung von Entscheidungskulturen benötigt Zeit. Letztlich wird der Erfolg der HTA-Strategie für Litauen darin liegen, dass immer mehr AkteurInnen des litauischen Gesundheitssystems den HTA-Prozess zu etwas Eigenem machen. In der Zwischenzeit schlägt die HTA-Strategie für Litauen vor, mit Flaggschiff-Projekten, die direkten Nutzen für PatientInnen erzielen, positive Aufmerksamkeit für HTA zu gewinnen.
Publikation: Decision Support Dokument Nr. 90a: https://eprints.aihta.at/1064
Kontakt: Claudia Wild























