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                                Willkommen beim AIHTA!

                                Das AIHTA ist ein akademisches non-profit Institut. Auf unserer Website möchten wir Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit geben. Hier können Sie eine Vielzahl von Forschungsberichten abrufen, die Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung unterstützen sollen. Das Team des AIHTA steht Ihnen gerne für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.

                                Hier unter Aktuelles finden Sie unsere rezentesten Publikationen: Newsletter und Projektberichte. Ältere Berichte können Sie über Forschungsgebiete, Forschungsprojekte oder im Dokumentenserver finden.

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                                Announcement

                                Gesundheitslots:innen für Migrant:innen/ Flüchtlinge, Mixed-Method Review

                                Migrant:innen und Flüchtlinge sehen sich aufgrund kultureller Unterschiede sowie geringer Gesundheitskompetenz beim Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen häufig mit erheblichen Hindernissen konfrontiert. Darunter fallen Sprachbarrieren und mangelnde Kenntnisse über die Gesundheitsstrukturen. Diese Hindernisse können zu Verzögerungen bei der Gesundheitsversorgung, zu schlechteren Gesundheitsergebnissen und zu höheren Gesundheitskosten führen.

                                Gesundheitslots:innen haben sich als gemeindebasiertes Unterstützungsmodell etabliert, das darauf abzielt, diesen Herausforderungen durch kulturell sensible Beratung, Orientierung und Unterstützung durch geschulte Multiplikatoren mit eigener Migrationserfahrung zu begegnen.

                                Diese Mixed-Method Studie hatte zum Ziel, die Rolle und die Wirkung von Gesundheitslots:innen für Migrant:innen und Flüchtlinge zu untersuchen.

                                Publikation: HTA Projektbericht Nr. 180: https://eprints.aihta.at/1613
                                Kontakt: Claudia Wild

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                                Ankündigung

                                Tisotumab vedotin (TIVDAK®) zur Behandlung erwachsener Patientinnen mit rezidivierendem oder metastasiertem Zervixkarzinom

                                Tisotumab vedotin ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat aus einem monoklonalen Antikörper und einem Mikrotubuli-Inhibitor. Der Antikörper bindet spezifisch an den Tissue Factor auf Tumorzellen. Nach Aufnahme des Komplexes wird der Wirkstoff freigesetzt und führt zum Zelltod. Tisotumab vedotin wird als Monotherapie bei erwachsenen Patientinnen mit Zervixkarzinom nach Progression unter oder nach einer systemischen Therapie alle drei Wochen intravenös verabreicht, bis zur Krankheitsprogression oder dem Auftreten nicht tolerierbarer Nebenwirkungen.

                                In der Studie innovaTV 301 zeigte Tisotumab vedotin (n=253) im Vergleich zur Chemotherapie (n=249) einen Vorteil hinsichtlich des Gesamtüberlebens (HR 0,70; 95 % KI 0,54-0,89) mit einer Verlängerung des medianen Gesamtüberlebens um etwa zwei Monate. Das progressionsfreie Überleben verlängerte sich um rund 1,3 Monate. Eine eindeutige Verbesserung der Lebensqualität konnte nicht nachgewiesen werden. Behandlungsbedingte unerwünschte Ereignisse (TEAEs) traten in beiden Gruppen häufig auf. Grad >=3 TEAEs und schwerwiegende unerwünschte Ereignisse waren unter Tisotumab vedotin seltener. Okuläre Ereignisse und traten unter häufiger auf. Die Evidenz ist insbesondere durch fehlende Daten und die Berichterstattung der Ergebnisse, mit Unsicherheiten behaftet. Tisotumab vedotin erhielt im März 2025 die Zulassung der Europäischen Kommission.

                                Publikation: Decision Support Document for the Austrian Appraisal Board Nr. 008: https://eprints.aihta.at/1611/
                                Kontakt: AIHTA Bewertungsboard Team: bewertungsboard@aihta.at

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                                Adobestock-123504209-von-africa-studio7
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                                Ankündigung

                                Teplizumab (TEIZEILD®) für Typ-1-Diabetes im Stadium 2

                                Teplizumab (TEIZEILD®) ist ein monoklonaler Anti-CD3-Antikörper, der die Autoimmunreaktion bei Typ-1-Diabetes (T1D) im Stadium 2 moduliert, in dem er autoreaktive T-Zellen hemmt und die endogene Insulinsekretion länger erhält. Die einmalige intravenöse Infusion über 14 Tage ist bei Erwachsenen und Kindern ab 8 Jahren mit T1D im Stadium 2 indiziert, um die Progression zu Stadium 3 zu verzögern. In der randomisierten, placebokontrollierten Phase-2-Studie TN-10 (n=76, medianes Follow-up: 24,5 Monate) betrug die mediane Zeit bis zur T1D-Diagnose 48,4 Monate (Teplizumab) vs. 24,4 Monate (Placebo) (p<0,01). Die C-Peptid-Spiegel waren unter Teplizumab signifikant höher (1,94 vs. 1,72 pmol/ml; p<0.01). Bezüglich der Sicherheit traten unerwünschte Ereignisse bei nahezu allen Patient:innen auf; häufigste Ereignisse waren hämatologische Veränderungen (75%, überwiegend Lymphopenie) und Hautreaktionen (36%). Schwere unerwünschte Ereignisse (Grad 3) traten hauptsächlich in den ersten 30 Tagen auf und waren überwiegend reversibel. Die verfügbare Evidenz ist durch eine kleine Stichprobe, fehlende Lebensqualitätsdaten und begrenzte Langzeitdaten eingeschränkt. Teplizumab erhielt Anfang Jänner 2026 die Zulassung der Europäischen Kommission.

                                Publikation: Decision Support Document for the Appraisal Board Assessment Nr. 007: https://eprints.aihta.at/1612/
                                Kontakt: AIHTA Bewertungsboard Team: bewertungsboard@aihta.at

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                                Newsletter Juni 2026 | Nr. 248

                                Inhalt

                                • Editorial: Gesundheitsreform in Deutschland – Neuer Schwung für EbM und HTA dank leerer Kassen
                                • IQWiG: Keine aussagekräftige Evidenz zur Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening
                                • Deprescribing: Weniger Blutdrucksenker lassen alte Menschen nicht später sterben
                                • AIHTA: Wirksamkeit von Quaddeltherapie bei Schmerzen nicht belegt
                                • USA: Evidenzbasierte Empfehlung zum Screening auf Gewalt in Partnerschaften
                                • EU-Kommission veröffentlicht erste gemeinsame klinische Bewertung (JCA)
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                                Newsletter Mai 2026 | Nr. 247

                                Inhalt

                                • Editorial: Chancen und Risiken von Real-World Evidenz
                                • Leitlinien für gesundheitsökonomische Evaluationen – ein internationaler Überblick
                                • Finanzierbarkeit im Fokus: Budget Impact Schwellenwerte in Gesundheitssystemen
                                • Angststörungen und Depression: Wirkt eine Kombinationstherapie mit Vitamin-B-Komplex besser?
                                • Musiktherapie bei problematischem Substanzkonsum: Wie lässt sich die langfristige Wirkung messen?
                                • Termine
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                                Ankündigung

                                Musiktherapie: Klinische und sozioökonomische Outcomes sowie Langzeitmessinstrumente bei Substanzgebrauchsstörungen

                                Substanzkonsumstörungen zählen zu den größten globalen Gesundheitsproblemen. Im EU-Projekt FALCO wurde untersucht, welche Messinstrumente sich für die Langzeitevaluation von Musiktherapie bei Suchterkrankungen eignen. Instrumente zu stabilen Konstrukten wie Depression, Problemschwere und Selbstwirksamkeit erwiesen sich als am besten geeignet. Betroffene nannten soziale Aspekte am häufigsten – Kinder, Haustiere und Erwerbstätigkeit als zentrale Faktoren der Wiedereingliederung. Validierte Instrumente sind vorhanden, weisen jedoch Lücken auf. Künftige Forschung sollte Langzeitstudien, Core Outcome Sets und kulturell angepasste Instrumente mit sozialer und sozioökonomischer Dimension priorisieren.

                                Publikation: HTA Projektbericht Nr. 178: https://eprints.aihta.at/1607/
                                Kontakt: Lucia Gassner

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                                Newsletter April 2026 | Nr. 246

                                Inhalt

                                • Editorial: Genetische Untersuchungen in Österreich – Potenzial braucht Steuerung
                                • Genetik (Teil A): Anwendungsgebiete, internationale Erstattungsprozesse und Priorisierungskriterien
                                • Genetik (Teil B): Carrier Screening für ausgewählte genetische Erkrankungen
                                • Genetik (Teil C): Nachweis von Genveränderungen in der Brustkrebsdiagnostik
                                • England startet Ganzgenomsequenzierung für alle Neugeborenen
                                • Termine
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                                ChatGPT (AI Generated)

                                Ankündigung

                                Übersicht nationaler gesundheitsökonomischer Evaluationsleitlinien: Internationale Best Practices und Implikationen für Österreich

                                Österreich verfügt derzeit über keine formal anerkannte nationale gesundheitsökonomische Evaluationsleitlinie (HEEG) mit detaillierten methodischen Spezifikationen, was eine breitere Anwendung gesundheitsökonomischer Evidenz in Erstattungsentscheidungen erschwert. Diese Übersichtsarbeit untersuchte systematisch verpflichtende HEEGs aus Hocheinkommensländern, um gemeinsame Standards für die Durchführung gesundheitsökonomischer Evaluationen zu identifizieren und fasst die Ergebnisse in einer strukturierten Übersicht über methodische Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf internationaler Ebene zusammen. Die Ergebnisse sollen österreichische Entscheidungsträger und HTA-Stakeholder dabei unterstützen, eine national angepasste, methodisch robuste Leitlinie zu entwickeln, die in einem breiten Spektrum gesundheitlicher Entscheidungskontexte anwendbar ist.

                                Publikation: AIHTA Projektbericht Nr. 181b: https://eprints.aihta.at/1606/
                                Kontakt: Diana Szivakova

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                                Ankündigung

                                Kombinationstherapie mit Antidepressiva und Vitamin-B-Komplex im Vergleich zur Monotherapie mit Antidepressiva – eine systematische Übersicht

                                 

                                Angst- und depressive Störungen tragen erheblich zur globalen Krankheitslast bei. Herausforderungen in der Therapie mit Antidepressiva haben das Interesse an adjunktiven ernährungsbezogenen Interventionen, wie der Supplementierung mit B-Vitaminen geweckt, da diese an neurobiologischen Prozessen beteiligt sind, die für die Stimmungsregulation relevant sind. Allerdings haben sich bisherige systematische Reviews nicht spezifisch auf additive Behandlungsregime konzentriert, die mehrere B-Vitamine in Kombination mit Antidepressiva einsetzen. Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit war es daher, die Wirksamkeit und Sicherheit der Kombination eines Vitamin-B-Komplexes (? 2 B-Vitamine) mit einer antidepressiven Medikation zur Verbesserung der Symptomschwere bei Depressionen und Angststörungen zu evaluieren.

                                Publikation: HTA Projektbericht Nr. 182: https://eprints.aihta.at/1605
                                Kontakt: Susanne Fasching

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                                Chatgpt-image-12-mai-2025-12-10-293
                                ChatGPT (AI Generated)

                                Ankündigung

                                Genetische Untersuchungen in Österreich. Teil C: Nachweis von PIK3CA/AKT1/PTEN/ESR1-Genalterationen bei HR+/HER2– Mammakarzinom

                                Hochdurchsatz-Sequenzierungstechnologien ermöglichen die simultane Analyse mehrerer Gene oder des gesamten Genoms in einem einzigen Lauf und werden zunehmend für den Nachweis klinisch relevanter Genalterationen eingesetzt. Dieser Bericht bewertet die klinische Wirksamkeit, Sicherheit sowie wirtschaftliche, organisatorische und ethische Aspekte von Hochdurchsatz-Sequenzierungstechnologien für den Nachweis von PIK3CA-, AKT1-, PTEN- und ESR1-Genalterationen in der Brustkrebsdiagnostik. Die Zielpopulation umfasst Erwachsene mit der Diagnose eines HR+/HER2–, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinoms.

                                Publikation: AIHTA Projektbericht Nr. 176c: https://eprints.aihta.at/1604
                                Kontakt: Gregor Goetz, Alba Colicchia

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                                                                            • Abgeschlossene Forschungsprojekte im Überblick
                                                                              • Decision Support Documents for the Austrian Appraisal Board
                                                                                • HTA-Informationsdienst Rapid Reviews
                                                                                  • Horizon Scanning in der Onkologie – Priorisierung onkologischer Wirkstoffe
                                                                                    • Horizon Scanning of Medicines - Berichte und Fact Sheets
                                                                                      • Horizon Scanning in der Onkologie – Hilfestellung für eine „Budget-Impact-Berechnung“
                                                                                        • Bewertung medizinischer Einzelleistungen (MEL) - Berichte
                                                                                          • Betreuung von Masterarbeiten
                                                                                            • Alle Projekte im Überblick
                                                                                            • Publikationen
                                                                                              • Dokumentenserver
                                                                                                • HTA-Newsletter
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                                                                                                    • Wgfond
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                                                                                                    • Kghfond
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