
Projektleitung: Gregor Goetz
Autor:innen: Gregor Goetz, Melanie Walter, Kathrin Wohlhöfner, Heike Wittenberg (St. Mauritius Therapieklinik, Meerbusch), Susanne Saal (Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Klaus Martin Stephan (SRH Gesundheitszentrum Waldbronn, Waldbronn), Christian Dohle (MEDIAN Klinik Berlin-Kladow und Centrum für Schlaganfallforschung, Charité – Universitätsmedizin Berlin)
Publikation: April 2021
Sprache: Englisch (mit deutscher Zusammenfassung)
Nach Schlaganfällen leiden Betroffene häufig unter (unvollständigen) zentralen Lähmungen (Hemiparesen). Diese Hemiparesen können sowohl die unteren als auch die oberen Extremitäten betreffen und schränken die Körperfunktionalität stark ein. Die Verbesserung des Gehens und der Alltagsaktivitäten stellen daher wesentliche Rehabilitationsziele für Patient*innen mit Insult-bedingten Hemiparesen in der subakuten und chronischen Phase des Schlaganfalls dar.
Roboterassistierte Rehabilitation (RAR) und funktionelle Elektrostimulation (FES) können vor allem ergänzend zur herkömmlichen Rehabilitation eingesetzt werden. Man verspricht sich, dass diese Verfahren die Rehabilitation von Schlaganfallpatient*innen begünstigen: Bei der Verwendung von RAR könnten Vorteile darin liegen, dass eine intensivere und häufigere (durch Steigerung der Trainingsmotivation) Therapie ermöglicht wird, die gleichzeitig den Aufwand des/der Physiotherapeut*in reduziert. Bei der FES handelt es sich um eine gezielte Anwendung von elektrischer Stimulation, welche Muskelkontraktionen induziert und dabei motorische Aktivitäten im Allgemeinen unterstützt. Die elektrische Stimulation erfolgt während eines funktionellen Bewegungskontextes: Man verspricht sich dadurch, unter anderem, eine Stärkung des Muskels und eine verbesserte Durchblutung bzw. einen verbesserten Blutfluss.