Methodische Grundlagen für Kostenberechnungen in gesundheitsökonomischen Studien (Teil 2)

Projektleitung: Christoph Strohmaier
Autor:innen: Niccolò Borri, Christoph Strohmaier, Tatiana Marschik
Laufzeit: Q2 bis Q3 2026
Sprache Englisch (mit deutscher Zusammenfassung)

In Österreich spielen gesundheitsökonomische Evaluationen bisher eine untergeordnete Rolle, da unter anderem eine entsprechende Leitlinie mit einer standardisierten Referenzmethode (Reference Case) und einem einheitlichen Prozess der Kostenermittlung (Costing-Prozess) bislang fehlen. Ein Reference Case und ein Costing-Prozess, bei dem Ressourcenverbräuche identifiziert, gemessen und bewertet werden, sind jedoch fundamental, um die Vergleichbarkeit von gesundheitsökonomischen Analysen zu gewährleisten und eine evidenzbasierte Systemsteuerung zu ermöglichen. 

In Teil 1 dieser Arbeit untersuchte das AIHTA daher die entsprechenden Reference Cases und Costing-Prozesse in 12 Ländern. Gegenstand von Teil 2 ist die Identifikation relevanter Datenquellen in Österreich zur Kalkulation von Einheits- oder Stückkosten (Unit Costs), die Durchführung von Use Cases und Ableitung von Standards für die Anwendung in der gesundheitsökonomischen Evaluation, Systemplanung und Steuerung. Die Ergebnisse fließen in das Projekt Gesundheitsökonomische Leitlinie ein.

 

Projektbeschreibung