
Projektleitung gesamt: Medizinische Universität Innsbruck (Jean Paul); AIHTA: Ingrid Zechmeister-Koss
Projektpartner: AIHTA, Universität Innsbruck, LBI für Rehabilitation Research
Autorin: Ingrid Zechmeister-Koss
Laufzeit: Q2 2022 bis Q1 2027
Sprachen: Englisch und Deutsch
Psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Komplikationen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft und Geburt. Sie betreffen während der Perinatalperiode (einschließlich 1 Jahr nach der Geburt) etwa eine von fünf Müttern und mehr als einen von zehn Vätern. Psychische Erkrankungen der Eltern rund um die Geburt können die kindliche Entwicklung erheblich beeinträchtigen. Abgesehen von den Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebensqualität der Betroffenen haben peripartale psychische Erkrankungen auch umfangreiche volkswirtschaftliche Kosten zur Folge. In Österreich sind die bestehenden Präventions- und Unterstützungsstrukturen von Region zu Region sehr unterschiedlich.
Im Rahmen des Projekts wurden die internationale Evidenz und die österreichische Situation zu peripartalen psychiatrischen Versorgungsmodellen analysiert, konkrete Verbesserungsansätze in Tirol gemeinsam mit regionalen Stakeholdern entwickelt, implementiert und evaluiert.
Im Jahr 2026 wird das AIHTA noch Beratungstätigkeiten im kleinen Umfang durchführen.