Rapid-Recovery-Programme bei totalem Hüft- und Kniegelenkersatz

Herausforderungen und Chancen in Österreich

Projektleitung: Daniel Fabian
Autor:innen: Daniel Fabian, Diana Szivakova
Laufzeit: Q1 bis Q4 2026
Sprache: Englisch (mit deutscher Zusammenfassung)

Seit einer Reform der Krankenhausfinanzierung im Jahr 2025 werden in Österreich stationäre Aufenthalte von bis zu zwei Tagen den Spitälern sofort erstattet. Dadurch ist das Interesse an Versorgungsmodellen, die eine frühere Entlassung ermöglichen, ohne die Behandlungsqualität zu beeinträchtigen, gestiegen. International haben sich solche Rapid-Recovery-Programme bereits bewährt, in Österreich fehlen bislang einheitliche, flächendeckende Umsetzungsstrategien.

Das AIHTA wurde beauftragt zu analysieren, wie evidenzbasierte Rapid-Recovery-Konzepte nach Leitlinien der Enhanced Recovery After Surgery Society (ERAS) im österreichischen Gesundheitssystem umgesetzt werden können. Nach einer Expert:innenkonsultation wurde der totale Hüft- und Kniegelenkersatz als besonders relevantes Anwendungsfeld identifiziert. Ziel ist es, Maßnahmen entlang des gesamten Versorgungspfads vor, während und nach der Operation zu bewerten und Empfehlungen für österreichische Krankenhäuser abzuleiten. 

 

Projektprotokoll