
Projektleitung: Martin Robausch
Autor:innen: Martin Robausch, Nicole Grössmann-Waniek
Publikation: Februar 2020
Sprache: Deutsch (mit englischer Zusammenfassung)
Daten zum realen Krankenversorgungsgeschehen können Hinweise zur Qualität der Versorgung geben und zur Entwicklung von Maßnahmen herangezogen werden. Die vorliegende Datenanalyse befasste sich mit der Beschreibung der Versorgung am Lebensende von Krebspatient*innen, basierend auf österreichischen Daten (2012 bis 2016) aller Bundesländer. Im analysierten Zeitraum wurden 283.228 Personen mit Krebsdiagnosen stationär in ein landesgesundheitsfondsfinanziertes Krankenhaus aufgenommen. Davon sind rund 29% Personen verstorben. Der Anteil an im Krankenhaus verstorbenen Patient*innen war österreichweit homogen (~61%) mit Ausnahme von Wien. Rund 13% der verstorbenen Personen wurde noch zwei Tage vor ihrem Tod stationär aufgenommen. Auch bei onkologischen Behandlungen (Strahlentherapie, Chemotherapie und monoklonale Antikörper) innerhalb von 30 Tagen vor dem Tod zeigt sich eine nur geringfügige Variabilität zwischen den Bundesländern.