Maßnahmen zur Reduktion von Gewichtsstigmatisierung von Kindern und Jugendlichen mit Übergewicht oder Adipositas im Bildungswesen

Projektleitung: Verena Steiner-Hofbauer
Autor:innen: Verena Steiner-Hofbauer, Lucia Gassner
Laufzeit: Q1 bis Q4 2026
Sprache: Deutsch (mit englischer Zusammenfassung)

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wiesen im Jahr 2022 weltweit 20 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von fünf bis 19 Jahren Übergewicht auf, bei 8 % wurde Adipositas festgestellt. Viele Jugendliche geben an, wegen ihres Gewichts benachteiligt zu werden. Stigmatisierungserfahrungen aufgrund des Gewichts beeinflussen die physische, psychische und soziale Gesundheit. Sie können u. a. zu weiteren Gewichtszunahme, Depressionen, Ängsten und einem höheren Risiko für Selbstverletzung oder Suizidalität führen. 

Da Stigmatisierungserfahrungen besonders häufig im schulischen Setting auftreten bieten gezielte Maßnahmen in Bildungseinrichtungen ein vielversprechendes Ansatzfeld, um Gewichtsstigmatisierung frühzeitig zu reduzieren und die betroffenen Kinder und Jugendlichen nachhaltig zu schützen. 

Das AIHTA wurde beauftragt, eine systematische Übersicht zu wissenschaftlich untersuchten und empfohlenen Interventionen zur Reduktion von Gewichtsstigmatisierung von Kindern und Jugendlichen im Bildungssektor zu erstellen und die Wirksamkeit dieser Interventionen zu untersuchen.

 

Projektprotokoll