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Endometrioseversorgung in Wien: Eine Zusammenfassung internationaler Leitlinienempfehlungen und eine Bewertung der Wiener Versorgungsrealität

Das AIHTA hat untersucht, was internationale Leitlinien für die Diagnose und Behandlung von Endometriose empfehlen und wie Patient:innen und Ärzt:innen die Versorgung in Wien erleben. 

Grafische Darstellung der weiblichen Fortpflanzungsorgane mit symbolischen Elementen zu Frauengesundheit, gynäkologischen Erkrankungen sowie Forschung und Versorgung.

Endometriose ist eine chronische, gutartige Erkrankung, bei der sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Schätzungsweise 10 bis 15 % der Personen im reproduktiven Alter sind davon betroffen. 

Der AIHTA Bericht zeigt, dass die medizinische Versorgung in Wien weitgehend leitlinienkonform ist. Die durchschnittliche Diagnosedauer beträgt jedoch 9,7 Jahre und bislang wurden nur 28,3 % der Patient:innen an ein zertifiziertes Zentrum überwiesen. Ein abgestufter Versorgungspfad, klare Zuweisungskriterien, gezielte Fortbildungen, mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit, ein Qualitätsmonitoring sowie verständliche Patient:inneninformation werden empfohlen. 

 

AIHTA Projektbericht Nr. 187